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Marketing-AutomationToolsWissen

Die beste Marketing-Automation-Plattform für KMU (Vergleich 2026)

Profilfoto von Janick Rolli – Autor
Janick Rolli
· · 14 Min. Lesezeit
M.onster betrachtet abwägend zwei farbige Sphären
Inhalt

Marketing-Automation klingt nach einem Werkzeug, das alles löst. Mehr Leads, mehr Umsatz, weniger Aufwand. In der Praxis entscheidet aber zuerst die Wahl der Plattform. Die falsche heisst doppelter Aufwand und halbe Wirkung. Und ein paar Jahre später ein teurer Umzug.

Dieser Vergleich nimmt sieben Plattformen unter die Lupe. Alle sieben sind für Schweizer KMU im Jahr 2026 relevant. Wir arbeiten bei digital M. selbst mit Brevo und haben auch ein HubSpot-Konto. Wir empfehlen dir die Plattform, die zu deinem Betrieb passt. Weiter unten steht, was du tun kannst, wenn keine passt.

Vergleichs-Tabelle auf einen Blick

PlattformPasst fürPreis abDACH-SupportE-Mail-VolumenCRM-TiefeEinarbeitung
BrevoSchweizer KMU mit Newsletter und einfacher AutomationGratis (300 Mails/Tag)Ja, deutschSehr hoch, gestaffeltLeicht, integriert3 bis 7 Tage
HubSpotKMU mit Vertriebs-Funnel und Sales-TeamGratis / EUR 20 pro Lizenz (Starter)Ja, deutschMittel, Mails verbrauchen GuthabenSehr hoch, vollwertig2 bis 6 Wochen
MailchimpReiner Newsletter-Versand, EinstiegGratis (250 Kontakte)Englisch, eingeschränkt deutschMittelSehr leicht2 bis 5 Tage
KlaviyoE-Commerce, vor allem ShopifyGratis (250 aktive Profile)EnglischHoch, transaktionalE-Commerce-fokussiert1 bis 3 Wochen
MailerLiteBudget-Newsletter mit etwas AutomationGratis (250 Abonnenten)Englisch, deutsch teilsHochLeicht2 bis 5 Tage
GetResponseAllrounder mit Webinar-FokusGratis (500 Kontakte) / USD 19 StarterDeutsch verfügbarHochLeicht bis mittel1 bis 2 Wochen
Salesforce Marketing CloudEnterprise mit Multi-Channel-StackAb EUR 1’500/Monat (jährlich)Ja, deutschSehr hochEnterprise-CRM (Salesforce)2 bis 6 Monate

Stand: Oktober 2026, abgerufen am 19. Oktober 2026 auf den Preisseiten der Anbieter. Sie nennen ihre Preise in USD oder EUR, keiner in Franken. Je nach Anbieter kommen Steuern dazu. Die Modelle ändern sich regelmässig. Den aktuellen Preis findest du jeweils auf der Website des Anbieters.

Warum die Tool-Wahl wichtiger ist als die meisten denken

Marketing-Automation ist mehr als ein Tool, das du einschaltest. Du wählst ein System. Darin leben deine Daten und Abläufe über Jahre.

Drei Fehler kosten dabei am meisten:

  • Du nimmst das Tool, das dir jemand aus dem Bekanntenkreis empfohlen hat. Deine eigenen Anforderungen prüfst du nicht.
  • Du startest mit der teuersten Lösung und nutzt am Ende nur einen kleinen Teil davon.
  • Du bleibst aus Gewohnheit bei Mailchimp, obwohl du längst mehr brauchst als einen Newsletter.

Eine gute Plattform erfüllt drei Dinge:

  • Sie passt zu deinen heutigen Anforderungen.
  • Sie wächst mit deinem Betrieb mit.
  • Sie arbeitet mit deinen übrigen Werkzeugen zusammen.

Die 7 Plattformen im Detail

1. Brevo (ehemals Sendinblue)

Kurz gesagt: Beste Wahl für Schweizer KMU mit Newsletter, Automation und leichtem CRM, ohne grosses Sales-Team.

Stärken:

  • Viele Kanäle in einem Konto: E-Mail, SMS, WhatsApp, Automation und Landingpages. Was dabei ist, hängt vom Plan ab
  • Leichtes CRM als eigenes Sales-Paket, mit Gratisstufe
  • EU-Hosting (Frankreich, Deutschland, Belgien), DSGVO- und Schweizer DSG-konform
  • Gratisplan mit 300 Mails pro Tag und Automationen für bis zu 2’000 Kontakte
  • Bezahlte Pläne richten sich nach dem Versand-Volumen. In den kleinen Stufen gilt zusätzlich eine Kontaktgrenze ab 500 Kontakten
  • Deutschsprachiger Support, gute Doku auf Deutsch

Schwächen:

  • CRM-Funktionen sind solide, aber nicht auf HubSpot-Niveau. Wenn du komplexe Sales-Pipelines mit Forecasting brauchst, stösst Brevo an Grenzen
  • Reporting ist gut, aber weniger granular als bei den grossen Enterprise-Tools
  • Automation-Editor ist funktional, aber visuell weniger poliert als HubSpot oder Klaviyo

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Gratisplan mit 300 Mails pro Tag. Starter ab USD 9 pro Monat, mit 5’000 Mails und bis 500 Kontakten. Standard ab USD 18 pro Monat. Bei Jahreszahlung 10 Prozent günstiger. Mit dem Mail-Volumen steigen Preis und Kontaktgrenze. Aktuelle Preise auf brevo.com prüfen.

Für wen geeignet: Schweizer KMU von 1 bis 50 Mitarbeitenden, die Newsletter, Marketing-Automation und ein leichtes CRM in einem Tool haben wollen. Besonders stark für lokale Dienstleistungsbetriebe, Handel und kleinere B2B-Unternehmen.

Schweiz-Spezifika: EU-Hosting in Frankreich, Deutschland und Belgien, deutschsprachiger Support, klare DSG-Konformität.

Bei digital M.: Unser Newsletter digital M.üesli geht über Brevo raus. Die Formulare auf digitalm.ch schreiben ihre Anfragen in Brevo-Listen. Und die Termine für unsere Erstberatung laufen über Brevo Meetings. Für deinen Betrieb kann trotzdem ein anderes Tool besser passen.

2. HubSpot

Kurz gesagt: Beste Wahl für KMU mit Vertriebsteam, das Leads systematisch durch einen Funnel führen will, mit echtem CRM dahinter.

Stärken:

  • Vollwertiges CRM mit Deals, Pipelines, Forecasting, Aktivitäten-Tracking
  • Marketing, Vertrieb und Service greifen in einem Konto nahtlos ineinander
  • Sehr ausgereifte Automation, Lead-Scoring auf Basis von Verhalten und Eigenschaften
  • Grosses Ökosystem mit über tausend Integrationen im App-Marketplace
  • Reporting auf Enterprise-Niveau, auch in den günstigeren Plänen brauchbar
  • Deutschsprachige Oberfläche, deutschsprachiger Support, Partnerfirmen in der Schweiz

Schwächen:

  • Die Kosten steigen mit jeder Lizenz und mit dem Verbrauch an Guthaben. Was als günstiger Starter anfängt, kann bei Wachstum vierstellig pro Monat werden
  • Einarbeitungszeit ist deutlich länger als bei Brevo oder Mailchimp, weil das System mehr kann
  • Zusatz-Funktionen wie Custom-Reports oder erweiterte Permissions sind häufig erst in höheren Plänen verfügbar

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Gratis-CRM für bis zu 2 Benutzer. Seit dem 1. Oktober 2026 kaufen Neukunden in Europa keine einzelnen Hubs mehr. Sie kaufen eine Edition für das ganze Konto. Starter kostet EUR 20 pro Lizenz und Monat, Professional EUR 90, Enterprise EUR 175. Das gilt bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Steuern. Dazu kommt ein monatliches Guthaben, und jede Marketing-Mail verbraucht davon. Ab Professional ist ein Onboarding Pflicht. Bestandskunden bleiben vorerst im alten Modell. Aktuelle Preise auf hubspot.com prüfen.

Für wen geeignet: KMU ab etwa 10 Mitarbeitenden mit eigenem Vertriebsteam, klassischen B2B-Sales-Zyklen und dem Anspruch, Marketing und Vertrieb in einem System zu führen. Auch sehr stark für Agenturen, SaaS und Beratungsunternehmen. Führ HubSpot erst ein, wenn dein Verkaufsprozess steht. Für viele KMU ist es sonst teurer, als ihr Funnel hergibt.

Schweiz-Spezifika: EU-Datenresidenz für bezahlte Konten, Gratis-Konten liegen in den USA. Deutschsprachiger Support verfügbar.

Bei digital M.: Wir haben selbst ein HubSpot-Konto. In Kundenprojekten richten wir HubSpot ein und verbinden es mit anderen Tools.

3. Mailchimp

Kurz gesagt: Klassiker für reinen Newsletter-Versand, solide im Einstieg, aber bei Automation-Tiefe schwächer als Brevo oder HubSpot.

Stärken:

  • Sehr einfache Bedienung, ideal für den Einstieg
  • Grosse Auswahl an Vorlagen und Designs
  • Solides Reporting für klassische E-Mail-Kampagnen
  • Free-Plan bis 250 Kontakte und 500 Mails pro Monat, nur für sehr kleine Listen

Schwächen:

  • Automation-Workflows sind funktional, aber weniger flexibel als bei Brevo, HubSpot oder Klaviyo
  • Preise pro Kontakt steigen relativ schnell, weil sie nicht nach Volumen, sondern nach Listen-Grösse skalieren
  • Deutschsprachiger Support nur eingeschränkt
  • US-Hosting
  • CRM-Funktionen sind sehr leicht, im Grunde nur Listen-Management

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Free bis 250 Kontakte und 500 Mails pro Monat. Essentials ab USD 13 pro Monat, Standard ab USD 20 pro Monat, Premium ab USD 350 pro Monat. Preise hängen stark von der Kontakt-Anzahl ab. Aktuelle Preise auf mailchimp.com prüfen.

Für wen geeignet: KMU, die in erster Linie Newsletter verschicken wollen, keine tiefen Automationen brauchen und keinen Sales-Funnel führen.

Schweiz-Spezifika: US-Anbieter (Intuit). Mailchimp ist unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert (Stand Oktober 2026). Kein klassischer DACH-Support.

4. Klaviyo

Kurz gesagt: Beste Wahl für E-Commerce-Shops, vor allem Shopify, mit transaktionsbasierter Automation und Predictive-Analytics.

Stärken:

  • Tiefe Shopify-, WooCommerce- und Magento-Integration
  • Hervorragende E-Commerce-Automation: Cart-Recovery, Browse-Abandon, Post-Purchase-Flows
  • Predictive-Features: erwarteter nächster Kauf, Customer-Lifetime-Value-Prognose
  • Sehr gutes Segmenting auf Basis von Verhalten und Kaufhistorie

Schwächen:

  • Ausserhalb von E-Commerce wenig sinnvoll, zu spezialisiert
  • Preise steigen mit der Zahl der aktiven Profile, bei grossen Shops können die Kosten schnell hoch sein
  • Englischsprachiger Support, deutschsprachige Doku nur teilweise
  • Standard-Hosting in den USA

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Free bis 250 aktive Profile und 500 Mails pro Monat. Bezahlte Pläne richten sich nach den aktiven Profilen. Den Preis zeigt der Rechner auf klaviyo.com.

Für wen geeignet: Schweizer Shopify-Shops, D2C-Marken und Onlinehandel mit eigenem Lager und transaktionsbasiertem Marketing.

Schweiz-Spezifika: US-Anbieter. Klaviyo ist unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert (Stand Oktober 2026). Seit September 2026 bietet Klaviyo berechtigten Neukunden Hosting in Deutschland an. Für Schweizer D2C-Marken oft erste Wahl, wegen der tiefen Shop-Integration.

5. MailerLite

Kurz gesagt: Solide Budget-Alternative zu Mailchimp für KMU mit kleinem Newsletter und einfacher Automation.

Stärken:

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Saubere, moderne Oberfläche
  • Free-Plan bis 250 Abonnenten und 2’500 Mails pro Monat
  • Hosting in der EU
  • Solide Basis-Automation, übersichtlicher Editor

Schwächen:

  • CRM-Funktionen sehr leicht
  • Reporting auf Mittelmass-Niveau, kein tiefes Funnel-Reporting
  • Integrations-Ökosystem kleiner als bei HubSpot oder Klaviyo
  • Deutschsprachiger Support eingeschränkt

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Free bis 250 Abonnenten. Comfort ab USD 12 pro Monat, Power ab USD 25 pro Monat, je für 500 Abonnenten. Bei Jahreszahlung 10 Prozent günstiger. Aktuelle Preise auf mailerlite.com prüfen.

Für wen geeignet: KMU und Selbstständige, die einen Newsletter mit unter 5’000 Kontakten betreiben und kein grosses Budget für ein Marketing-Tool haben.

Schweiz-Spezifika: Hosting in der EU, ausreichend für DSG-Konformität bei sauberer Datenverarbeitung. Kein dedizierter DACH-Support.

6. GetResponse

Kurz gesagt: Allrounder mit Stärke bei Webinaren, sonst ohne klares Alleinstellungsmerkmal.

Stärken:

  • Integrierte Webinar-Funktion ab Plan Creator, bis 100 Teilnehmende
  • Solide Automation mit visuellem Editor
  • Landingpages und einfache Funnels im Tool
  • Deutschsprachiger Support verfügbar

Schwächen:

  • Kein klares Profil, weder günstigster Anbieter noch tiefste Funktion
  • Reporting eher Standard
  • CRM nur leicht ausgeprägt
  • In den letzten Jahren weniger Innovation als die Konkurrenz

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Free bis 500 Kontakte. Starter ab USD 19 pro Monat, Marketer ab USD 59, Creator ab USD 69, je für 1’000 Kontakte und netto. Bei Jahreszahlung 18 Prozent günstiger. Aktuelle Preise auf getresponse.com prüfen.

Für wen geeignet: KMU, die Webinare als wesentlichen Kanal nutzen und alles in einem Tool haben wollen. Sonst gibt es spezialisierte Alternativen, die jeweils stärker sind.

Schweiz-Spezifika: Polnischer Anbieter. Deutschsprachiger Support ist verfügbar. Das erleichtert deutschsprachigen Teams den Wechsel von Mailchimp.

7. Salesforce Marketing Cloud

Kurz gesagt: Enterprise-Lösung mit enormer Tiefe. Für die meisten Schweizer KMU ist sie zu gross.

Stärken:

  • Praktisch keine Limits bei Multi-Channel-Kampagnen
  • Sehr tiefe Personalisierung über Journey Builder
  • Volle Integration in Salesforce CRM (wenn du es eh schon nutzt)
  • Globaler Enterprise-Support

Schwächen:

  • Listenpreis ab EUR 1’500 pro Monat, jährlich abgerechnet, ohne Implementierung
  • Sehr lange Einarbeitungszeit, oft mehrere Monate
  • Hoher Implementierungs-Aufwand, in der Regel mit externer Beratung
  • Lohnt sich meist erst bei sehr grossen Kontaktlisten

Preisspanne (Stand Oktober 2026): Marketing Cloud Next ab EUR 1’500 pro Monat (Growth). Marketing Cloud Engagement ab EUR 2’000 pro Monat (Pro+), Corporate+ EUR 5’500 pro Monat. Abgerechnet wird jährlich. Die Listenpreise stehen öffentlich auf salesforce.com, der Rest ist Verhandlung.

Für wen geeignet: Konzerne und Grossunternehmen, die bereits Salesforce CRM nutzen, ein internes Marketing-Operations-Team haben und globale Multi-Channel-Kampagnen orchestrieren. Für klassische Schweizer KMU mit 5 bis 100 Mitarbeitenden ist Salesforce Marketing Cloud in der Regel die falsche Wahl.

Schweiz-Spezifika: Globaler Anbieter mit EU-Datenresidenz-Optionen, deutschsprachigem Enterprise-Support und etablierten Partnerfirmen in der Schweiz. DSG-Konformität ist ein Standard-Thema, das eine Partnerfirma von Salesforce mit dir löst.

Entscheidungs-Hilfe: Welche Plattform passt zu dir?

Statt einer langen Checkliste reicht meistens diese kleine Entscheidungs-Logik. Beantworte vier Fragen ehrlich, und du landest bei deiner passenden Plattform.

Frage 1: Hast du ein eigenes Vertriebs-Team, das Leads kontaktiert und Deals abschliesst?

  • Ja, mit klarem Sales-Prozess: HubSpot kommt in die engere Auswahl.
  • Nein, ich mache das selbst nebenbei: Frage 2.

Frage 2: Bist du Online-Shop oder rein dienstleistungsbasiert?

  • Online-Shop, vor allem Shopify: Klaviyo prüfen.
  • Dienstleistung, Beratung, Handel, lokal: Frage 3.

Frage 3: Wie gross ist deine Kontakt-Liste heute und in einem Jahr?

  • Unter 250 Kontakte: Brevo Free oder MailerLite Free.
  • 250 bis 1’000 Kontakte: Brevo Free, wenn du den Versand auf mehrere Tage verteilen kannst. Sonst Brevo Starter.
  • 1’000 bis 10’000 Kontakte: Brevo Starter oder Standard, alternativ MailerLite Power.
  • Über 10’000 Kontakte und Wachstum geplant: Brevo Standard oder HubSpot Starter.

Frage 4: Brauchst du mehr als Newsletter, also Workflows, Segmenting, Lead-Scoring?

  • Ja: Brevo (für mittlere Tiefe) oder HubSpot (für hohe Tiefe).
  • Nein, nur Newsletter: Mailchimp, MailerLite oder Brevo Free.

Stehst du am Ende noch zwischen Brevo und HubSpot? Dann helfen dir die richtigen KPIs beim Entscheid. Willst du den Cost per Lead genau messen, also die Kosten pro Anfrage? Dann hilft dir das tiefere Reporting von HubSpot. Willst du dein Budget bewusst klein halten, fährst du mit Brevo günstiger und schneller.

Was die Plattform-Wahl mit deinem Marketing-Budget zu tun hat

Die Plattform ist nur ein Teil deiner Marketing-Kosten. Unser Guide zum Marketing-Budget für KMU schlägt für E-Mail-Marketing und CRM 5 bis 10 Prozent des Budgets vor. Darin steckt mehr als das Abo. Der grössere Hebel ist, ob du das Tool überhaupt nutzt.

Zwei Beispiele. Ein KMU zahlt für HubSpot Professional mehrere hundert Franken pro Monat und nutzt davon nur den Newsletter. Das ist verschwendetes Budget. Ein anderes zahlt rund 100 Franken pro Monat für Mailchimp. Trotzdem pflegt es jeden zweiten Tag Listen von Hand, weil das Tool die nötige Automation nicht kann. Auch das ist verschwendetes Budget, nur in Zeit statt in Geld.

Frag darum nicht, welche Plattform die billigste ist. Frag, welche zu deinem Funnel passt, heute und in zwei Jahren. Mit AI-gestützten Tools wird diese Wahl noch wichtiger. Dann entscheiden die Schnittstellen der Plattform, was du automatisieren kannst.

Und wenn kein Tool passt?

Dann kann eine eigene App passen. Sie wird einmal gebaut, statt dass du jeden Monat ein Abo zahlst.

Schau aber zuerst noch einmal auf die sieben Plattformen oben. Ein Tool, das es schon gibt, ist oft die richtige Wahl. Es ist sofort da, und der Anbieter pflegt es für dich.

Eine eigene App lohnt sich eher in diesen Fällen:

  • Im Abo zahlst du für viele Funktionen und brauchst nur wenige.
  • Jede neue Person im Team kostet eine Lizenz mehr.
  • Dein Team arbeitet jeden Tag um das Werkzeug herum.

Wir bauen solche Apps rund um deine Kundschaft. Das kann ein Rechner auf deiner Website sein, der Anfragen sammelt. Oder eine eigene Kundenverwaltung. Die App läuft in deinem eigenen Konto, und dort liegen auch ihre Daten.

Unser eigenes CRM ist auf diesem Weg entstanden. Angefangen hat es mit einer Zeiterfassung fürs Handy. Seit August 2026 führen wir darin Firmen, Personen und Offerten.

Was solche Apps können und was sie kosten, zeigen wir auf der Seite zu massgeschneiderten Web-Apps. Löst ein Werkzeug, das es schon gibt, deinen Fall günstiger, sagen wir dir das.

Fazit: Es gibt kein perfektes Tool, nur passende Setups

Für die meisten Schweizer KMU läuft es auf Brevo oder HubSpot hinaus. Beide bieten eine realistische Mischung aus Funktion, Preis und Wachstum. Brevo passt, wenn Newsletter und Automation im Vordergrund stehen. HubSpot passt, wenn der Verkauf im Vordergrund steht und du ein echtes CRM brauchst.

Mailchimp reicht für den reinen Versand. MailerLite ist eine günstige Option für kleine Listen. Klaviyo ist im E-Commerce oft die erste Wahl. GetResponse lohnt sich, wenn Webinare zentral sind. Salesforce Marketing Cloud bleibt eine Lösung für Grossunternehmen. Für die meisten KMU ist sie zu gross.

Kein Tool repariert einen kaputten Funnel. Hast du keine Leads, hilft dir auch die beste Automation nichts. Bringt deine Landingpage keine Anfragen, kann auch HubSpot nichts automatisieren. Kläre darum zuerst deinen Funnel. Dann wähle die Plattform.

Brauchst du Hilfe bei der Entscheidung?

In der kostenlosen Erstberatung schauen wir gemeinsam auf drei Dinge:

  • deine heutigen Werkzeuge
  • deinen Funnel
  • dein Budget

Nach 30 Minuten weisst du, welche Plattform zu dir passt und welche du streichen kannst. Wir empfehlen dir genau so viel Lizenz und Einrichtung, wie du brauchst. Reicht für deinen heutigen Stand der Gratisplan von Brevo, sagen wir dir genau das. Passt keine Plattform, klären wir, ob sich eine eigene App lohnt.

Welche Plattform passt zu dir?

Lass uns das in 30 Minuten klären. Wir schauen deine Werkzeuge an, hören dir zu und empfehlen dir, was zu deinem Betrieb passt.

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Häufige Fragen

Welche Marketing-Automation-Plattform ist für ein KMU mit 10 Mitarbeitenden sinnvoll?

Meist eine von zwei Plattformen. Brevo passt, wenn dein Fokus auf Newsletter und einfacher Automation liegt. Ein leichtes CRM ist dabei. HubSpot passt, wenn ein Vertriebsteam Leads systematisch durch einen Funnel führt und Verkaufsprognosen braucht. Beide wachsen mit deinem Betrieb mit. Die Faustregel lautet so. Kommt bei dir der Newsletter zuerst, nimm Brevo. Kommt der Verkauf zuerst, nimm HubSpot.

Was kostet Marketing-Automation für ein Schweizer KMU?

Grob geschätzt gibt es drei Stufen. Für den Einstieg mit unter 1'000 Kontakten rechnest du mit gratis bis CHF 50 pro Monat. Mittlere Setups mit 5'000 bis 10'000 Kontakten kosten CHF 80 bis 250 pro Monat. Anspruchsvolle Setups mit Sales-Funnel, Lead-Scoring und mehreren Personen im Verkauf kosten ab CHF 500 pro Monat. Die Anbieter rechnen in USD oder EUR, die Beträge in Franken sind gerundet. Dazu kommt der interne Aufwand für Setup und Pflege. Plane für die Einarbeitung mindestens 20 bis 40 Stunden ein, je nach Plattform und Komplexität.

Brauche ich ein CRM zusätzlich zur Marketing-Automation?

Kommt drauf an. HubSpot und Pipedrive bringen ein vollwertiges CRM mit. Brevo hat ein leichtes CRM eingebaut. Mailchimp und MailerLite sind reine E-Mail-Tools. Willst du Verkaufschancen, Deals und Verkaufsaktivitäten festhalten, brauchst du ein CRM. Für einen reinen Newsletter reicht eine Mail-Plattform mit Listen. Ein häufiger Fehler sind zwei Tools, die nicht miteinander reden. Plane den Datenfluss darum von Anfang an mit.

Kann ich von Mailchimp zu Brevo oder HubSpot migrieren?

Ja. Beide Plattformen importieren CSV-Listen aus Mailchimp. Bei Brevo läuft das in der Regel in unter einer Stunde durch. Bei HubSpot ist der Import anspruchsvoller. Dort setzt du gleich die CRM-Struktur mit auf, also Kontakte, Firmen und Deals. Schwieriger ist der Umzug bestehender Automationen. Workflows baust du in jedem Fall neu auf. Plane für eine saubere Migration je nach Umfang zwei bis fünf Arbeitstage ein.

Welche Tools sind DSGVO-konform für Schweizer Daten?

Das entscheidet nicht das Tool allein, sondern deine ganze Verarbeitung. Diese Fakten helfen dir bei der Prüfung. Brevo und MailerLite hosten in der EU. HubSpot bietet bezahlten Konten EU-Datenresidenz, Gratis-Konten liegen in den USA. Mailchimp und Klaviyo sind US-Anbieter. Beide sind unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert (Stand Oktober 2026). Klaviyo bietet berechtigten Neukunden seit September 2026 Hosting in Deutschland an. Lass das im Zweifel von einer Fachperson prüfen.

Lohnt sich Marketing-Automation für ein KMU mit unter 500 Kontakten?

Ja, aber mit Augenmass. Du brauchst keine 250-Franken-Plattform für 200 Kontakte. Brevo ist gratis bis 300 Mails pro Tag. Gehen mehr Mails raus, sendest du den Rest am nächsten Tag. MailerLite ist gratis bis 250 Abonnenten. Wichtiger als das Tool ist, dass du überhaupt anfängst. Führ deine Liste sauber und verschick den Newsletter regelmässig. Richte dazu eine erste einfache Automation ein, etwa eine Willkommens-Sequenz. Sobald du 1'000 bis 2'000 Kontakte und konkrete Funnel-Pläne hast, lohnt sich der Wechsel auf eine bezahlte Stufe.

Was mache ich, wenn keine Plattform zu meinem Ablauf passt?

Prüf zuerst, ob eines der bestehenden Tools mit etwas Einrichtung reicht. Das ist oft die richtige Wahl. Geht es um Abläufe rund um deine Kundschaft, kann auch eine eigene Web-App passen. Sie wird einmal gebaut, statt dass du jeden Monat ein Abo zahlst. Die App läuft in deinem eigenen Konto, und dort liegen auch ihre Daten. Beispiele zeigt unsere Seite zu massgeschneiderten Web-Apps.

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Fachbegriffe aus diesem Text

Jeder Begriff ist im Glossar erklärt.

Weniger von Hand machen

E-Mail-Flows, Lead-Scoring und CRM hängen zusammen. Wir richten das mit HubSpot, Brevo oder ActiveCampaign ein, je nachdem was zu deinem Betrieb und deinem Budget passt. Setup ab CHF 2'500.

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