ChatGPT Ads Schweiz
Werbung in ChatGPT für Schweizer KMU: keine personalisierten Anzeigen, Abrechnung pro Klick, ab CHF 20 pro Tag und Kampagne.
Erstgespräch vereinbarenDeine Vorteile
Du kennst die Grenzen vor dem Budget
In der Schweiz gibt es keine personalisierten Anzeigen, keine eigenen Zielgruppen und keine Umfeldausschlüsse. Das steht hier, bevor du über Geld redest, und nicht im Rückblick.
Die Messung steht vor der ersten Anzeige
Pixel, Ereignisse und Conversions-Schnittstelle richten wir ein und prüfen sie, bevor eine Kampagne startet. Ohne angelegtes Conversion-Ereignis zählt OpenAI gar nichts.
Das Ende ist eingeplant
Wir legen vorher fest, wie lange der Test läuft, was er kosten darf und woran er als gescheitert gilt. Das Ergebnis bekommst du schriftlich, auch wenn es negativ ausfällt.
Was wir gemessen haben, bevor wir darüber reden
Für Kundinnen und Kunden haben wir in ChatGPT Ads noch keine Kampagne laufen lassen. Hier steht deshalb kein Ergebnis und keine Fallstudie.
Was es stattdessen gibt, sind diese fünf Messungen.
- 3. September 2026
Das Werbekonto
Eigenes Konto bei OpenAI eröffnet und über api.ads.openai.com/v1 ausgelesen. Abrechnung in Franken, Zeitzone Europe/Zurich, Konto freigegeben. Damit ist belegt, was in der Schweiz einstellbar ist und was nicht.
- 4. September 2026
Die Kampagnen-Schnittstelle
Erste Kampagnen und Anzeigen über die Advertiser API angelegt. Dabei sieben Bedingungen gefunden, die in der offiziellen Beschreibung fehlen. Eine davon: Ziel und Gebotsart lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern.
- 3. September 2026
Der Measurement Pixel
Den Pixel in Fassung 0.1.32 aus dem Quelltext gelesen und im Browser nachgestellt. Elf Ereignisnamen, drei Fallen und die Funktion, die von sich aus gehashte Kontaktdaten mitschickt. Das ist der Grund für den revDSG-Abschnitt weiter unten.
- 3. September 2026
Die Conversions-Schnittstelle
Gegen bzr.openai.com/v1/events geprüft, ausdrücklich ohne ein Ereignis zu schreiben. Vier Eigenheiten gefunden, die nirgends dokumentiert sind. Eine falsche Angabe verwirft nicht ein Ereignis, sondern den ganzen Stapel.
- 5. September 2026
Das Mindestbudget
Mit eigenen Testkampagnen geprüft, wie tief das Tagesbudget je Kampagne gehen darf. Alles unter 20 Franken weist die Schnittstelle ab, beim Anlegen wie beim Ändern. Sie prüft dabei zweimal, im Schema der Schnittstelle steht nur die erste Prüfung. Die 20 Franken hat OpenAI inzwischen selbst veröffentlicht.
Unternehmen und Institutionen, für die wir in zwölf Monaten gearbeitet haben
Kampagnen, die wir in denselben zwölf Monaten betreut haben
Wir arbeiten in deinem Werbekonto, nicht in unserem
Kein Jahresvertrag, auch nicht für einen Testkanal
Kunden- und Kampagnenzahl per August 2026, jeweils für die letzten zwölf Monate. Die Kundenzahl stammt aus unserer Buchhaltung, die Kampagnenzahl aus den Werbekonten. Dieselben Zahlen stehen auf unserer Startseite.
Passt der Kanal zu deinem Angebot?
Das ist die Frage vor dem Budget, nicht danach. Wir schauen in 30 Minuten auf dein Angebot und deine Zielgruppe und sagen dir, was ChatGPT Ads dafür heute leisten kann. Und was nicht.
Einschätzung holenSo gehen wir vor
Erstgespräch und Abgrenzung
Wir klären, ob dein Angebot zu Free- und Go-Nutzenden passt. Wenn nicht, sagen wir das und du sparst das Budget.
Messung zuerst
Measurement Pixel und Conversions-Schnittstelle einrichten, Ereignisse anlegen, Einwilligung technisch sauber verdrahten. Danach erst denken wir über Anzeigen nach.
Kampagne aufsetzen
Standort, Kontexthinweise, Gebot, Budget und Anzeigen. Ziel und Gebotsart lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern, deshalb entscheiden wir sie vorher gemeinsam.
Laufendes Monitoring
Wir schauen laufend auf Klickpreis, Ausspielung und die Qualität der Anfragen. Eingegriffen wird nach vorher vereinbarten Schwellen, etwa wenn eine Anzeige abgelehnt wird, die Ausspielung einbricht oder die Kosten je Anfrage über dem Vereinbarten liegen. Am Gebot drehen wir nicht täglich. Bei kleinen Fallzahlen macht das die Auswertung wertlos.
Schriftliches Ergebnis
Du bekommst deinen Schweizer Klickpreis, die Beobachtungen und eine klare Empfehlung: weitermachen, umbauen oder aufhören.
Was ChatGPT Ads ist
ChatGPT Ads ist die Werbeplattform von OpenAI. Eine Anzeige erscheint als Karte unter einer Antwort in ChatGPT. Sie hat einen Titel, einen kurzen Text, ein Bild und einen Link auf deine Seite.
Gebucht wird über den OpenAI Ads Manager auf ads.openai.com. In der Schweiz ist der Kanal seit dem 31. August 2026 im Self-Service buchbar, als Teil einer Ausweitung auf 31 europäische Märkte.
Ein Punkt, den viele übersehen: Anzeigen sehen nur Nutzerinnen und Nutzer der Tarife Free und Go. Wer Plus, Pro, Business, Enterprise oder Edu zahlt, sieht keine Werbung. Go kostet USD 8 im Monat. Wer einen konkreten geschäftlichen Bedarf hat, sitzt oft schon in einem bezahlten Tarif und ist damit ausserhalb deiner Reichweite. (Quelle: OpenAI Help Center, abgerufen 3. September 2026.)
Was in der Schweiz nicht geht
Für Kampagnen mit Ziel Schweiz oder EWR sperrt OpenAI vier Dinge. Das sind keine Einstellungen, die man findet, wenn man lange genug sucht. Sie sind gesetzt.
- Keine personalisierten Anzeigen. Die Ausspielung richtet sich nicht nach dem, was OpenAI über eine Person weiss.
- Keine eigenen Zielgruppen. Custom Audiences sind für die Schweiz nicht verfügbar. Eine Kundenliste hochladen geht nicht, eine Lookalike Audience daraus erst recht nicht.
- Keine negativen Keywords und keine Umfeldausschlüsse. Du kannst heute nicht steuern, neben welchen Themen deine Marke erscheint.
- Kein echtes Kosten-pro-Abschluss-Modell. Es gibt eine Gebotsart, die auf Conversions optimiert. Abgerechnet wird trotzdem pro Klick.
Gemessen am 3. und 4. September 2026 an der Advertiser API von OpenAI, Werbekonto digital M. GmbH.
Der dritte Punkt überrascht KMU am meisten. Markenschutz ist in diesem Kanal heute nicht steuerbar. Wenn dir das wichtig ist, ist ChatGPT Ads noch nicht dein Kanal. Bei Google Ads und im Programmatic Advertising geht das seit Jahren.
Was du steuern kannst
Steuerbar sind Standort, Plattform, Kontexthinweise, Kreation, Gebot, Budget und Laufzeit. Beim Standort kannst du Regionen einschliessen und ausschliessen. Bei der Plattform wählst du zwischen iOS-App, Android-App und Web. Dazu kommen Abfrageparameter für die Zielseite, damit du in deiner Messung siehst, aus welcher Kampagne ein Klick kam. Ausschliessen kannst du also Standorte, keine Themen. Gesehen am 5. September 2026 im Dialog Kampagne bearbeiten unseres Werbekontos.
Kontexthinweise statt Keywords. In der Suche buchst du Suchbegriffe. Hier beschreibst du das Gespräch, in dem deine Karte auftauchen soll. Also nicht “gartenbau winterthur”, sondern die Situation, in der jemand ChatGPT nach einem Gärtner fragt. Das ist eine andere Denkweise als klassisches Targeting und näher an dem, was du einer neuen Mitarbeiterin erklären würdest.
Daraus folgt etwas für den Text: Es gibt keine Suchanfrage, auf die die Anzeige antwortet. Die Karte steht neben einem fremden Gespräch. Der Text muss also allein sagen, was es gibt und für wen.
Ziel und Gebotsart sind nach dem Anlegen fix. Ändern lassen sich später Name, Beschreibung, Laufzeit, Status, Budget, Standorte samt Ausschlüssen, Plattformwahl, Abfrageparameter der Zielseite und die verknüpften Conversion-Ereignisse. Wer Ziel oder Gebotsart wechseln will, legt eine neue Kampagne an und archiviert die alte. Deshalb entscheiden wir beides vorher gemeinsam. Gemessen am 4. September 2026 im eigenen Werbekonto, gegengelesen im OpenAPI-Schema von OpenAI am 5. September 2026.
Was ChatGPT Ads kostet
Das Mindestbudget liegt bei CHF 20 pro Tag und Kampagne, also rund CHF 600 im Monat. Wer kleiner testen will, setzt statt eines Tagesbudgets ein Lebenszeitbudget für die ganze Laufzeit. Dort liegt die Grenze bei einem Franken.
OpenAI veröffentlicht die Mindestbudgets inzwischen selbst, in einer Tabelle mit 21 Währungen. Dort stehen CHF 20 für die Schweiz, EUR 15, GBP 15 und USD 25. Wir sind vorher auf denselben Franken-Betrag gekommen, gemessen am 5. September 2026 im eigenen Werbekonto. Erst gemessen, dann von OpenAI bestätigt. Die Tabelle steht im Hilfebereich von OpenAI, gelesen am 5. September 2026.
Abgerechnet wird pro Klick, nicht pro Anfrage. Für reine Klick-Kampagnen empfiehlt OpenAI ein Startgebot von USD 3 bis 5 je Klick und nennt für die Schweiz keinen eigenen Wert. Für Conversion-Kampagnen gibt es diese Empfehlung nicht. OpenAI schreibt dort ausdrücklich, es gebe derzeit kein empfohlenes Gebot. Du setzt in diesem Fall kein Klickgebot, sondern ein Gebotslimit je Conversion in Franken. Der Schweizer Klickpreis ist deshalb die Zahl, für die sich ein Test überhaupt lohnt. Was ein CPC ist, erklärt das Glossar.
Das Tagesbudget ist ein Wochendurchschnitt. Seit dem 27. Juli 2026 zählt der Schnitt über sieben Tage statt einer festen Tagesgrenze. Ein einzelner Tag kann darüber liegen, aber nicht beliebig weit. OpenAI nennt zwei Obergrenzen: an einem Tag höchstens das Doppelte des Tagesbudgets, über sieben Tage höchstens das Siebenfache. Bei CHF 20 pro Tag sind das höchstens CHF 40 an einem Tag und höchstens CHF 140 in sieben Tagen. Wer auf Conversions optimiert, muss ein Tagesbudget setzen. Einen eigenen Monatsdeckel gibt es nicht. Die Sieben-Tage-Grenze deckelt den Monat aber mit: bei CHF 20 pro Tag kann er rechnerisch nicht über rund CHF 600 gehen. Gelesen am 5. September 2026 im Hilfebereich von OpenAI.
Unser Honorar liegt bei CHF 140 pro Stunde für geplante Arbeit. Das Mediabudget zahlst du direkt an OpenAI. Diese Trennung weisen wir in jeder Offerte aus, siehe Preise.
Was messbar ist und was nicht
Messbar sind Klicks, Ausspielung, Kosten und die Conversions, die du selbst meldest. Nicht messbar ist, wer die Anzeige gesehen hat und in welchem Gespräch sie stand.
Kampagnen und Conversions sind zwei getrennte Systeme. Kampagnen, Anzeigen und Berichte liegen im einen. Die Abschlüsse, die du selbst meldest, laufen über das andere, eine Conversions API mit eigenem Zugang. Für dich heisst das: zwei Zugänge einrichten, und jeder gilt für genau ein Werbekonto.
Ohne angelegtes Conversion-Ereignis zählt OpenAI nichts. Auch dann nicht, wenn du sauber sendest. Das ist der häufigste stille Fehler beim Start.
Der Ereignisstrom im Ads Manager ist kein Zähler. Er protokolliert jeden Eingang, auch Dubletten. Zwei Sendungen mit derselben Ereignis-Kennung stehen dort als zwei Zeilen. Wer darin zählt, zählt falsch. Gemessen am 3. September 2026.
Wie wir Messung grundsätzlich aufsetzen, steht auf der Seite zu Tracking und Analytics.
Der Pixel und das revDSG
Der Measurement Pixel von OpenAI schickt gehashte Kontaktdaten von sich aus mit. Nicht, weil jemand es einschaltet, sondern weil es der Standard ist. Seit dem 17. August 2026 gilt er auch für Pixel, die vorher liefen.
Steht in der Pixel-Konfiguration automatic_advanced_matching_enabled auf wahr, hängt das SDK vier Zuhörer an das ganze Dokument. Es liest Formularfelder aus und schickt E-Mail-Adresse und Vorname als SHA-256-Hash mit. Das Auslesen hängt am Verlassen des Feldes, nicht am Absenden. Wer eine Adresse eintippt und das Formular dann abbricht, hat den Wert dem SDK trotzdem übergeben. Gelesen am 3. September 2026 aus dem Quelltext von oaiq 0.1.32 und im Browser nachgestellt.
Abschalten geht nicht im Code deiner Website. Die Einstellung liegt bei OpenAI und wird vom Server geliefert.
Ein SHA-256-Hash ist keine Anonymisierung. Er ist ungesalzen und stabil, und der Empfänger führt die Nutzerkonten mit denselben Adressen. Der EDÖB hat einen fast gleichen Fall beurteilt, im Schlussbericht zu Ricardo und der TX Group vom 11. April 2024: Gehashte E-Mail-Adressen zum Werbe-Matching sind Personendaten. Das Bundesgericht hält in BGE 136 II 508 fest, dass bei einer Weitergabe genügt, wenn der Empfänger die Person zuordnen kann.
Damit gilt für diesen Datenfluss das revDSG. Art. 19 DSG verlangt unter anderem, dass in der Datenschutzerklärung steht, wer die Daten bekommt. Mit dem Pixel kommt ein Empfänger dazu.
Was dabei oft falsch erzählt wird: Vertragspartnerin für Schweizer Werbekunden ist nach OpenAIs eigenen Bedingungen OpenAI Ireland Ltd. in Dublin, nicht die US-Gesellschaft. Irland steht in Anhang 1 der Datenschutzverordnung. Der Fall ist also ein anderer als “Daten in die USA”. Erledigt ist er damit nicht, aber er ist ein anderer.
So setzen wir es auf: Advanced Matching aus, Zuordnung über die Klick-Kennung und das Cookie __obref. Die Conversions API braucht keine Kontaktdaten, das Feld ist optional. Und der Pixel hängt bei uns an der Marketing-Einwilligung, nie an der Analyse.
Zwei Punkte gehören vor den Start in den Tag Manager. Das SDK sendet von sich aus keinen Seitenaufruf. Und sein Standard ist senden: Wer die Einwilligung nicht ausdrücklich auf falsch setzt, sendet. Beides steht in OpenAIs eigener Dokumentation.
Wo unsere Arbeit aufhört: Wir stellen fest, was der Pixel tut, und richten ihn so ein, wie du entschieden hast. Verantwortliche für die Daten bleibst du. Was in deine Datenschutzerklärung gehört, schreibt deine Anwältin oder dein Anwalt. Wir liefern die Grundlage dafür, nicht den Text.
Woher die Zahlen auf dieser Seite kommen
Wer dir heute Schweizer Vergleichswerte für ChatGPT Ads zeigt, zeigt dir umgerechnete US-Zahlen aus sehr wenigen Konten.
Was wir mitbringen, ist etwas anderes. Wir haben beide Schnittstellen selbst angefasst, den Pixel auseinandergenommen und das Konto in Betrieb genommen. Jede Zahl auf dieser Seite ist gemessen oder mit Quelle und Datum belegt.
Für wen ein Test heute Sinn ergibt
Für dich, wenn drei Dinge zutreffen:
- Dein Angebot richtet sich an Privatpersonen oder an kleine Betriebe, also an Menschen, die ChatGPT eher gratis nutzen.
- Du hast Budget, das lernen darf, zusätzlich zu dem, was heute läuft.
- Deine Messung steht schon, oder du baust sie jetzt mit auf.
Nicht für dich, wenn eines davon zutrifft:
- Du müsstest Budget aus Google Ads oder Social Media Ads abziehen. Dort weisst du, was eine Anfrage kostet.
- Du schaust auf jeden Franken und brauchst planbar Abschlüsse pro Monat.
- Dir ist wichtig, neben welchen Themen deine Marke erscheint.
- Du verkaufst B2B-Dienstleistungen an Entscheiderinnen und Entscheider. Die sitzen häufig in bezahlten Tarifen und sehen keine Werbung.
Und wenn deine eigentliche Frage lautet, ob es auch ohne Geld geht: ja, das ist der organische Weg. In ChatGPT zitiert zu werden ist eine andere Aufgabe, als darin zu werben. Wie das bei uns selbst ausgegangen ist, steht im Beitrag warum Google AI Mode uns zitiert und ChatGPT kein einziges Mal.
Das ist dieselbe Prüfung, die wir für uns selbst gemacht haben. Für unser eigenes Angebot passt der Kanal nur bedingt.
Der nächste Schritt
Ein Erstgespräch, 30 Minuten, kostenlos. Wir schauen auf dein Angebot und sagen dir, ob ChatGPT Ads dafür heute taugt. Wenn nicht, sagen wir das und zeigen dir, welcher Kanal stattdessen passt.
Kanal prüfen statt raten: Erstgespräch vereinbaren. Du bekommst eine Einschätzung, keine Offerte.
Aufbau und Betreuung zu CHF 140 pro Stunde
Das Mediabudget zahlst du direkt an OpenAI, es läuft nicht über uns. Das Erstgespräch ist kostenlos.
30 Minuten reservieren