Was ist CPM?
CPM steht für Cost per Mille. Mille ist Latein und heisst tausend. Du bezahlst also einen festen Preis für 1’000 Einblendungen deiner Anzeige. Ob jemand darauf klickt, spielt keine Rolle.
Ein Beispiel macht es greifbar. Dein CPM liegt bei CHF 8. Deine Anzeige wird 50’000 Mal ausgespielt. Dafür bezahlst du CHF 400. Den CPM selbst berechnest du so. Du teilst die Werbekosten durch die Einblendungen und nimmst das Ergebnis mal 1’000.
CPM passt, wenn du bekannt werden willst. Viele Leute aus deiner Zielgruppe sollen deinen Namen sehen, auch wenn sie heute noch nicht kaufen. Typische Einsätze sind:
- Display- und Bannerwerbung
- Video-Anzeigen, zum Beispiel auf YouTube
- Social Media Ads mit dem Ziel Reichweite
- Programmatic Advertising
Willst du direkt Anfragen oder Verkäufe, ist oft der CPC die bessere Wahl. Dort bezahlst du nur, wenn jemand klickt.
Einen allgemein guten CPM gibt es nicht. Er hängt stark vom Kanal und von deiner Zielgruppe ab. Je kleiner und gefragter die Zielgruppe, desto teurer die Einblendungen. Eine Fachzielgruppe auf LinkedIn kostet deutlich mehr als eine breite Zielgruppe bei Display-Werbung. Schau deshalb nicht nur auf den Preis. Ein günstiger CPM bringt wenig, wenn die falschen Leute deine Anzeige sehen. Wie oft die gleiche Person deine Anzeige sieht, steuerst du mit Frequency Capping.
