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Marketing-Glossar

View-Through Conversion

Eine Conversion, die stattfindet, nachdem ein Nutzer deine Anzeige gesehen, aber nicht darauf geklickt hat.

Was ist View-Through Conversion?

Eine View-Through Conversion (VTC) wird gezählt, wenn ein Nutzer deine Anzeige sieht, nicht darauf klickt, aber innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meist 1-30 Tage) trotzdem auf deine Website kommt und dort konvertiert. Es ist also eine Conversion, die durch das blosse Sehen deiner Werbung beeinflusst wurde, ohne direkten Klick.

Das Konzept ist besonders relevant für Display- und Video-Werbung, wo die Klickraten traditionell niedrig sind. Nur weil jemand nicht auf dein Banner klickt, heisst das nicht, dass die Werbung wirkungslos war. Vielleicht hat der Nutzer dein Logo und Angebot wahrgenommen und ein paar Tage später direkt nach deiner Marke gesucht. Ohne View-Through Tracking würdest du diesen Zusammenhang nie erkennen und den Wert deiner Display-Kampagnen unterschätzen.

Für KMUs ist es wichtig, View-Through Conversions richtig einzuordnen. Sie sind ein nützlicher zusätzlicher Indikator, sollten aber mit Vorsicht behandelt werden. Nicht jeder, der deine Anzeige gesehen hat und später kauft, wurde tatsächlich von der Anzeige beeinflusst. Empfehlung: Setze ein kürzeres View-Through-Fenster (7 Tage statt 30) für realistischere Zahlen. Und behandle VTCs nicht gleichwertig mit Click-Through Conversions. Sie ergänzen das Bild, ersetzen aber nicht die Klick-basierten Daten.

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