Was ist Split-Testing?
Split-Testing ist im Grunde ein Synonym für A/B-Testing, wird aber manchmal breiter verwendet. Während ein klassischer A/B-Test zwei Varianten vergleicht, kann Split-Testing auch drei oder mehr Varianten umfassen (dann spricht man von A/B/C-Testing oder Multivariate-Testing). Das Prinzip bleibt gleich: Du teilst deinen Traffic gleichmässig auf die verschiedenen Versionen auf und misst, welche am besten performt.
Der grosse Vorteil von Split-Testing: Du triffst Entscheidungen auf Basis von Daten, nicht auf Basis von Bauchgefühl. Statt endlos zu diskutieren, ob der Button grün oder blau sein soll, testest du beide Varianten und lässt die Nutzer entscheiden. Das eliminiert Meinungsverschiedenheiten im Team und führt zu besseren Ergebnissen. Alles ist testbar: Überschriften, Bilder, Button-Texte, Preise, Seitenlayouts, E-Mail-Betreffzeilen und mehr.
Für KMUs empfehle ich, mit einfachen A/B-Tests zu starten, bevor du in Multivariate-Testing einsteigst. Teste immer nur eine Variable gleichzeitig, sonst weisst du nicht, was den Unterschied gemacht hat. Sammle genug Daten, bevor du eine Entscheidung triffst (mindestens 100-200 Conversions pro Variante für belastbare Ergebnisse). Tools wie Google Optimize (kostenlos), VWO oder Optimizely machen Split-Testing auch für kleinere Unternehmen zugänglich. Schon ein paar erfolgreiche Tests pro Jahr können deine Conversion Rate deutlich verbessern.
