Dein Tracking misst vielleicht gar nichts mehrHoi Herzlich willkommen zur 14. Ausgabe vom «digital M.üesli». Heute geht es um etwas, das trocken klingt, dich aber bares Geld kostet, wenn es schiefläuft: sauberes Tracking. Also die simple Frage, ob du überhaupt siehst, was deine Werbung bringt. Ich zeige dir zwei Dinge, die wir gerade selbst erlebt haben. Zuerst die Fehler, die uns in fast jedem Website-Check bei KMU begegnen. Und danach, wie wir letzte Woche unseren eigenen Cookie-Banner gebaut und das teure Tool gekündigt haben. Sauberes, ehrliches Tracking ist die Basis für alles andere. Ohne das ist jeder Werbefranken ein Blindflug. Viel Spass beim Lesen und en Guete! Die vier häufigsten Tracking-Fehler bei KMUBevor wir mit jemandem zusammenarbeiten, schauen wir uns die Website an. Vier Dinge sehen wir dabei immer wieder. Keiner davon ist böse Absicht, sie fallen einfach niemandem auf. 1. Das alte Analytics misst gar nichts mehrViele haben noch die alte Version von Google Analytics im Einsatz (Universal Analytics). Google hat die im Juli 2023 abgeschaltet. Heisst: Die Zahlen, auf die du vielleicht noch schaust, sind leer oder eingefroren. Du glaubst, du misst, aber es kommt nichts mehr rein. 2. Das neue Analytics läuft ohne EinwilligungBeim Wechsel auf die neue Version (GA4) wird oft vergessen, sie sauber an den Cookie-Banner zu koppeln. Dann sammelt sie Daten, auch wenn der Besucher nie zugestimmt hat. Das ist nicht nur eine Datenschutz-Lücke, es kann im Ernstfall Ärger geben. 3. Der Cookie-Banner holt Einwilligung für nichtsDer Klassiker: Ein schöner Banner fragt brav nach Erlaubnis, aber dahinter läuft noch das abgeschaltete alte Analytics. Du holst dir also die Zustimmung für eine Messung, die längst tot ist. Aufwand ohne jeden Ertrag. 4. Niemand misst, ob Werbung zu Kunden führtDas Wichtigste fehlt am häufigsten: die Conversion-Messung. Also der Moment, in dem jemand ein Formular ausfüllt, anruft oder kauft. Ohne die gibst du Geld für Werbung aus und siehst nie, was sie dir wirklich bringt. Du weisst nicht, welche Anzeige Kunden bringt und welche nur Budget verbrennt. Kurz gesagt: Wenn du nicht sicher sagen kannst, wie viele Anfragen deine Werbung letzten Monat gebracht hat, misst dein Setup vermutlich ins Leere. Und das lässt sich fast immer in ein paar Stunden geradebiegen. Wir haben unseren eigenen Cookie-Banner gebaut
Weil sauberes Tracking bei uns selbst anfängt, haben wir letzte Woche aufgeräumt. Bis vor Kurzem lief auf digitalm.ch ein fertiges Cookie-Tool (CookieYes). Funktioniert, kostet aber jeden Monat Geld, lädt träge und die Einwilligung lag nie ganz in unserer eigenen Hand. Am 18. und 19. Juli haben wir umgestellt: einen eigenen Cookie-Banner, selbst gebaut, und die Einwilligung sauber mit Google verknüpft. Das nennt sich Consent Mode v2, also die Technik, die dafür sorgt, dass ohne Zustimmung wirklich nichts gemessen wird. Der Wechsel hat rund einen halben Tag gedauert. Seither zahlen wir kein Abo mehr, der Banner lädt schneller und wir wissen bei jeder Zeile, was passiert. Genau das, was wir oben von anderen einfordern, läuft jetzt bei uns selbst sauber. Nicht weil ein Tool es verspricht, sondern weil wir es selbst gebaut haben. Willst du wissen, wie es bei dir aussieht?Wir schauen uns dein Tracking kostenlos an. Kein Verkaufsgespräch, du bekommst einfach eine ehrliche Einschätzung: Was läuft sauber, was misst ins Leere und was würde ich als Erstes anpacken. Oder direkt im Browser öffnen: digitalm.ch/tracking-audit Falls du gerade selbst nachschaust und unsicher wirst, antworte mir einfach auf diese Mail. Ich sage dir ehrlich, ob es ein echtes Problem ist oder halb so wild. Lieber Gruss P.S. Falls bei dir noch das alte Analytics läuft: einmal kurz prüfen lohnt sich fast immer. Es ist der häufigste der vier Fehler. Mehr Marketing-Futter gefällig?
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digital M.üesli · Ausgabe #14 ·
Dein Tracking misst vielleicht gar nichts mehr
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